Raus aus der Steinkohle ?

Nicht mit der Brechstange!

Die Alternative für Deutschland ruft die Münchner Wähler dazu auf, sich am kommenden Sonntag, dem 5. November 2017, am Bürgerentscheid zu beteiligen und mit NEIN zu stimmen.

Die Vorstellung, man könnte den Block 2 des Münchner Heizkraftwerks Nord bis 2022 endgültig abschalten, ist Ausgeburt einer ideologischen Träumerei und gefährdet die Lebensqualität der Münchner Bürger! Die entscheidenden Fakten sind:

  • Man kann nicht gleichzeitig aus der Kernenergie und aus der Kohleenergie aussteigen, ohne die Sicherheit der Stromversorgung aufs Spiel zu setzen.
  • Insbesondere ist das nicht bis 2022 möglich, wenn die neuen Stromleitungen, die den Windstrom aus Norddeutschland nach Bayern bringen sollen, erst 2025 oder noch später fertig sein werden.
  • Block 2 des Münchner Heizkraftwerks arbeitet hocheffizient, weil die Abwärme zum größten Teil als Fernwärme genutzt wird (Kraft-Wärme-Kopplung). Die Fernwärme von dort bis 2022 durch andere Quellen zu ersetzen (z.B. Geothermie), ist praktisch nicht zu stemmen.
  • Durch die vorzeitige Abschaltung des Blocks 2 entstehen Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Es ist zu befürchten, dass dies zur Erhöhung der Strompreise und/oder anderer Gebühren in München führt. Gerade diejenigen Münchner, die sich nicht zu den „Reichen“ rechnen können, wird das empfindlich treffen.

Liebe Münchnerinnen und Münchner,

dieses Thema ist zu wichtig, um es „links liegenzulassen“. Es betrifft uns alle. Der Kohle-Ausstieg darf nicht mit der Brechstange erfolgen! Gehen Sie am kommenden Sonntag zum Bürgerentscheid und stimmen Sie mit NEIN!

Für die Münchner AfD-Kreisverbände

Wolfgang Wiehle, MdB, Kreisvorsitzender AfD München-Süd
Markus Walbrunn, Kreisvorsitzender AfD München-West
Michael Groß, Kreisvorsitzender AfD München-Nord
Wilfried Biedermann, Kreisvorsitzender AfD München-Ost